§ 1  Gel­tungs­be­reich und In­halt der All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen

  1. Die­se All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen re­geln sämt­li­che zwi­schen dem Auf­trag­ge­ber – nach­fol­gend „Kun­de“ –
    und der
    Wei­landt Elek­tro­nik GmbH
    Am Neubergsweg 6
    63868 Großwallstadt
    Te­le­fon +49 201 109 981 10
    Te­le­fax +49 201 109 981 23
    – nach­fol­gend „Wei­landt Elek­tro­nik“ –
    be­ste­hen­den Ge­schäfts­be­zie­hun­gen über Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen von Wei­landt Elek­tro­nik.
  2. Münd­li­che Ne­ben­ab­re­den be­ste­hen nicht. Sämt­li­che Än­de­run­gen die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen, der Leis­tungs­be­schrei­bun­gen und ähn­li­chem wer­den dem Kun­den durch An­ge­bot von der Wei­landt Elek­tro­nik schrift­lich mit­ge­teilt. Schweigt der Kun­de im Fal­le ei­nes Dau­er­schuld­ver­hält­nis­ses auf das An­ge­bot der Wei­landt Elek­tro­nik und/oder wi­der­spricht er die­sem nicht bin­nen ei­nes Mo­nats nach Zu­gang der Än­de­rungs­mit­tei­lung, so stellt dies eine An­nah­me des An­ge­bots dar und die Än­de­run­gen wer­den wirk­sam, so­fern Wei­landt Elek­tro­nik den Kun­den in der Än­de­rungs­mit­tei­lung aus­drück­lich auf die­se Fol­ge hin­ge­wie­sen hat.
  3. Die­se Ge­schäfts­be­din­gun­gen ge­hen an­ders­lau­ten­den Kon­di­tio­nen die vom Kun­den über­sandt wur­den oder sich auf sei­nen Schrift­stü­cken be­fin­den in je­dem Fall vor, au­ßer sie wur­den von Wei­landt Elek­tro­nik schrift­lich ak­zep­tiert. Für den Fall kol­li­die­ren­der AGB fin­den aus­schließ­lich die AGB der Wei­landt Elek­tro­nik An­wen­dung.
  4. Die­se AGB gel­ten auch, wenn in Fol­ge­ge­schäf­ten mit dem Kun­den dar­auf nicht ge­son­dert hier­auf hin­ge­wie­sen wird.
  5. Für sämt­li­che Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen Wei­landt Elek­tro­nik und dem Kun­den gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land un­ter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.

§ 2  An­ge­bo­te

Un­se­re An­ge­bo­te sind freiblei­bend und un­ver­bind­lich. Der Zwi­schen­ver­kauf bleibt vor­be­hal­ten. Ein Ver­trags­ver­hält­nis kommt erst durch un­se­re schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung durch die Wei­landt Elek­tro­nik oder mit teil­wei­ser Aus­füh­rung von Be­stel­lun­gen des Kun­den zu­stan­de und rich­tet sich aus­schließ­lich nach dem In­halt der Auf­trags­be­stä­ti­gung, ei­nem et­wai­gen Leis­tungs­ver­zeich­nis so­wie der All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen der Wei­landt Elek­tro­nik. Ge­ring­fü­gi­ge, tech­nisch un­ver­meid­ba­re und dem Kun­den zu­mut­ba­re Ab­wei­chun­gen vom Ver­trag be­hält sich die Wei­landt Elek­tro­nik auch nach Be­stä­ti­gung des Auf­trags vor. An­ga­ben tech­ni­scher Art, Zeich­nun­gen, Ab­lich­tun­gen, Maße, Ge­wich­te oder sons­ti­ge Leis­tungs­da­ten in An­ge­bo­ten, Be­stä­ti­gun­gen, Pro­spek­ten und ähn­li­chen Un­ter­la­gen sind un­ver­bind­lich, so­weit de­ren Ver­bind­lich­keit nicht aus­drück­lich und schrift­lich ver­ein­bart wird. An Kos­ten­vor­an­schlä­gen, Ab­bil­dun­gen, Zeich­nun­gen und sons­ti­gen Un­ter­la­gen be­hält sich der Lie­fe­rant sei­ne ei­gen­tums- und ur­he­ber­recht­li­chen Ver­wer­tungs­rech­te un­ein­ge­schränkt vor; sie dür­fen Drit­ten ohne aus­drück­li­che schrift­li­che Zu­stim­mung der Wei­landt Elek­tro­nik nicht zu­gäng­lich ge­macht wer­den („non dis­clo­su­re agree­ment“, NDA).

§ 3  Prei­se / Zah­lung

  1. Sämt­li­che Prei­se ver­ste­hen sich als Net­to­prei­se. Die Mehr­wert­steu­er in je­weils ge­setz­li­cher Höhe wird zu­sätz­lich be­rech­net.
  2. Sämt­li­che Zah­lun­gen sind ohne Ab­zug frei Zahl­stel­le Wei­landt Elek­tro­nik zu leis­ten.
  3. Maß­geb­lich sind die von Wei­landt Elek­tro­nik im Zeit­punkt des An­ge­bots des Kun­den ge­nann­ten Prei­se, zu­züg­lich der ge­son­dert aus­ge­wie­se­nen, ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er. Soll­ten dem Kun­den kei­ne Prei­se aus­drück­lich ge­nannt wer­den, gilt die je­weils gül­ti­ge Preis­lis­te. Ver­sand-, Ver­pa­ckungs- und Ver­si­che­rungs­kos­ten sind vom Kun­den zu tra­gen. Kos­ten­vor­an­schlä­ge kön­nen ohne vor­he­ri­ge Be­nach­rich­ti­gung des Be­stel­lers um 15% über­schrit­ten wer­den.
  4. Wei­landt Elek­tro­nik be­hält sich vor, die An­nah­me von Schecks oder Wech­seln als Zah­lungs­mit­tel ab­zu­leh­nen. In je­dem Fall wer­den Schecks oder Wech­sel nur er­fül­lungs­hal­ber an­ge­nom­men. Die mit ih­rer Ver­wer­tung ver­bun­de­nen Kos­ten ge­hen zu Las­ten des Kun­den. Der Ent­gelt­an­spruch er­lischt erst mit Ein­lö­sung der Schecks oder Wech­sel.
  5. Ent­gel­te für Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen wer­den mit Zu­gang der Rech­nung fäl­lig. Er­fül­lungs­ort für alle Zah­lun­gen so­wie Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen ist der Ge­schäfts­sitz der Wei­landt Elek­tro­nik in Es­sen, so­fern nicht ein­zel­ver­trag­lich ab­wei­chend ver­ein­bart.
  6. Un­se­re Rech­nun­gen sind ab Rech­nungs­da­tum in­ner­halb von 14 Ta­gen zur Zah­lung fäl­lig. Kommt der Kun­de in Zah­lungs­ver­zug, sind wir be­rech­tigt, Ver­zugs­zin­sen zu for­dern. Falls wir in der Lage sind, ei­nen hö­he­ren Ver­zugs­scha­den nach­zu­wei­sen, sind wir be­rech­tigt, die­sen gel­tend zu ma­chen. Die Zu­rück­hal­tung von Zah­lun­gen oder die Ver­rech­nung mit ir­gend­wel­chen For­de­run­gen ist aus­ge­schlos­sen. Wei­landt Elek­tro­nik be­hält sich auch das Recht vor, Lie­fe­run­gen bei be­ste­hen­den Kun­den nur ge­gen Nach­nah­me, Vor­aus­kas­se oder Bar­zah­lung aus­zu­füh­ren; dann, wenn der Auf­trags­be­trag über­durch­schnitt­lich hoch ist, das Kre­dit­li­mit über­schrit­ten wer­den, oder wenn der Kun­de un­re­gel­mä­ßig oder un­pünkt­lich zahlt.
  7. Wer­den ver­ein­bar­te Zah­lungs­ter­mi­ne über­schrit­ten, kommt der Kun­de, so­fern die­ser nicht Ver­brau­cher ist, da­durch in Ver­zug, ohne dass es ei­ner vor­he­ri­gen Mah­nung be­darf. Vor­be­halt­lich der Gel­tend­ma­chung wei­ter­ge­hen­der Rech­te wer­den in die­sem Fal­le Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 8 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz ge­schul­det. Eine Ver­zin­sung in die­ser Höhe er­folgt auch, wenn Wei­landt Elek­tro­nik auf Wunsch des Kun­den fäl­li­ge Zah­lun­gen nicht bei­treibt.
  8. Wei­landt Elek­tro­nik ist zur Er­fül­lung des Ver­tra­ges so lan­ge nicht ver­pflich­tet, wie der Kun­de sei­nen Pflich­ten nicht ver­ein­ba­rungs­ge­mäß nach­kommt, ins­be­son­de­re fäl­li­ge Rech­nun­gen nicht be­zahlt wer­den. Die Auf­rech­nung oder Gel­tend­ma­chung von Zu­rück­be­hal­tungs­rech­ten auf­grund von For­de­run­gen des Kun­den ist aus­ge­schlos­sen, so­weit die­se nicht un­strei­tig, von Wei­landt Elek­tro­nik schrift­lich an­er­kannt oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt ist.
  9. Schul­det der Kun­de Wei­landt Elek­tro­nik nach den all­ge­mei­nen ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen Scha­den­er­satz we­gen Nicht­er­fül­lung, so ist er ver­pflich­tet, der Wei­landt Elek­tro­nik ei­nen Be­trag in Höhe von 15 % des Auf­trags­wer­tes zu­züg­lich Mehr­wert­steu­er zu zah­len, es sei denn, er weist nach, dass Wei­landt Elek­tro­nik ei­nen ge­rin­ge­ren Scha­den er­lit­ten hat. Wei­landt Elek­tro­nik ist aber auch be­rech­tigt, den tat­säch­lich ent­stan­de­nen Scha­den er­setzt zu ver­lan­gen, wenn die­ser hö­her ist.
  10.  Bei Ablehnung von Kostenvoranschlägen sind anfallende Kosten vom Auftraggeber im Voraus zu zahlen. Ein Rückversand der Systeme erfolgt erst nach Zahlungseingang.

§ 4  Lie­fer­zeit, Lie­fe­rung, Ver­sand, Ge­fahr­über­gang

  1. Die von der Wei­landt Elek­tro­nik an­ge­ge­be­nen Lie­fer- bzw. Leis­tungs­zei­ten sind un­ver­bind­lich, Wei­landt Elek­tro­nik wird sich um die Ein­hal­tung der Lie­fer-/Leis­tungs­zeit be­mü­hen, über­nimmt hier­für je­doch kei­ne Ge­währ. Die Lie­fer-/Leis­tungs­zeit be­ginnt mit dem Zu­gang der Auf­trags­be­stä­ti­gung, frü­hes­tens je­doch mit der Bei­brin­gung et­wai­ger von dem Kun­den zu be­schaf­fen­den Un­ter­la­gen, Ge­neh­mi­gun­gen, Frei­ga­ben, der Klä­rung al­ler für die Aus­füh­rung not­wen­di­gen Fra­gen oder dem Ein­gang ei­ner ver­ein­bar­ten An­zah­lung. Die Lie­fer­zeit ist ein­ge­hal­ten, wenn bis zu ih­rem Ab­lauf der Lie­fer­ge­gen­stand den Er­fül­lungs­ort ver­las­sen hat oder die Ver­sand­be­reit­schaft mit­ge­teilt ist. Die Ein­hal­tung der Lie­fer-/Leis­tungs­zeit setzt die Er­fül­lung sämt­li­cher Ver­trags­pflich­ten des Kun­den vor­aus. In Fäl­len hö­he­rer Ge­walt ist die Lie­fer­frist ge­hemmt und be­ginnt bzw. läuft wei­ter, nach­dem das Hin­der­nis weg­ge­fal­len ist. Den Fäl­len hö­he­rer Ge­walt ste­hen gleich die Fäl­le des Streiks, der Aus­sper­rung, der un­zu­rei­chen­den Ma­te­ri­al­ver­sor­gung, der Be­schrän­kung der En­er­gie­ver­sor­gung und von Dienst­leis­tun­gen, der Man­gel an Trans­port­leis­tun­gen oder ähn­li­che Er­eig­nis­se, de­ren Ur­sa­che au­ßer­halb des Ein­wir­kungs­be­rei­ches von Wei­landt Elek­tro­nik liegt.
  2. Für den Um­fang der Leis­tung ist die schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung der Wei­landt Elek­tro­nik aus­schließ­lich maß­ge­bend. Wei­landt Elek­tro­nik ist zu Teil­lie­fe­run­gen be­rech­tigt, so­weit sie dem Kun­den zu­mut­bar sind.
  3. Der Ver­sand der Lie­fe­rung oder Teil­lie­fe­rung er­folgt auf Ge­fahr und Kos­ten des Kun­den. Die Ge­fahr geht in je­dem Fal­le mit der Ab­sen­dung der Lie­fe­rung oder Teil­lie­fe­rung ab Lie­fer­ort auf den Kun­den über, und zwar auch dann, wenn fracht­freie Lie­fe­rung ver­ein­bart wor­den ist. Ver­zö­gert sich der Ver­sand ohne Ver­schul­den von der Wei­landt Elek­tro­nik, so geht die Ge­fahr be­reits mit Ver­sand­be­reit­schaft auf den Kun­den über. Eine Ver­si­che­rung der Lie­fe­rung oder Teil­lie­fe­rung ge­gen Trans­port­schä­den er­folgt nur auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den und auf des­sen Kos­ten.
  4. Be­son­de­re Ver­sand­wün­sche oder An­ord­nun­gen sind mit der Be­stel­lung auf­zu­ge­ben. An­de­ren­falls er­folgt die Lie­fe­rung oder Teil­lie­fe­rung nach bes­tem Er­mes­sen ohne Haf­tung für die bil­ligs­te Trans­port­art oder die güns­tigs­te Ver­frach­tung.
  5. Der Rück­tritt des Kun­den vom Ver­trag we­gen Nicht­ein­hal­tung ei­nes Lie­fer­ter­mins setzt eine schrift­li­che Mah­nung nach Ab­lauf der Lie­fer­frist vor­aus und ist mit ei­ner Nach­frist­set­zung zu ver­se­hen, wo­bei die ge­setz­te Nach­frist nach den Ge­samt­um­stän­den an­ge­mes­sen zu sein hat. Scha­den­er­satz­an­sprü­che we­gen Lie­fer­ver­zugs sind aus­ge­schlos­sen, es sei denn Wei­landt Elek­tro­nik hat den Ver­zug vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht.

§ 5  Ei­gen­tums­vor­be­halt

  1. Alle Wa­ren blei­ben bis zur Er­fül­lung sämt­li­cher Wei­landt Elek­tro­nik ge­gen den Kun­den zu­ste­hen­den An­sprü­che, gleich aus wel­chem Rechts­grund, gleich­gül­tig auch, ob be­reits fäl­lig oder künf­tig, bei Wech­seln und Schecks bis zu de­ren Ein­lö­sung im Ei­gen­tum der Wei­landt Elek­tro­nik. Dies gilt auch für sol­che Wa­ren, auf de­ren Lie­fe­rung der Kun­de aus­drück­lich be­zo­gen hat. Bei lau­fen­der Rech­nung gilt der Ei­gen­tums­vor­be­halt als Si­che­rung für die Saldofor­de­rung. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die im Ei­gen­tum von der Wei­landt Elek­tro­nik ste­hen­den Wa­ren sorg­fäl­tig zu ver­wah­ren und zu ver­si­chern.
  2. Bei der Be- und Ver­ar­bei­tung von Vor­be­halts­wa­re durch den Kun­den tritt kein Ei­gen­tums­er­werb durch den Kun­den ein. Es wird aus­drück­lich ver­ein­bart, dass die Wei­landt Elek­tro­nik Ver­ar­bei­ter im Sin­ne des § 950 BGB ist.
  3. Bei Ver­bin­dung oder Ver­mi­schung der Vor­be­halts­wa­re mit an­de­ren, nicht der Wei­landt Elek­tro­nik ge­hö­ren­den Ge­gen­stän­den durch den Kun­den gel­ten die § 947 und 948 BGB mit der Fol­ge, dass der Mit­ei­gen­tums­an­teil an der neu­en Sa­che der Wei­landt Elek­tro­nik als Vor­be­halts­ei­gen­tum zu­steht.
  4. Der Kun­de trägt die mit dem Ei­gen­tum, dem Be­sitz, dem Er­werb und dem Be­trieb des Kauf­ge­gen­stan­des ver­bun­de­nen Pflich­ten, Ge­fah­ren, Haf­tung, Steu­ern, Ab­ga­ben und sons­ti­gen Las­ten. Er haf­tet für vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig ver­ur­sach­te Schä­den so­wie für den ver­schul­de­ten oder zu­fäl­li­gen Un­ter­gang oder eine ver­schul­de­te oder zu­fäl­li­ge Be­schä­di­gung des Kauf­ge­gen­stan­des. Jeg­li­che dar­an ent­stan­de­nen Schä­den oder sein Ver­lust sind der Wei­landt Elek­tro­nik un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen.
  5. Wei­landt Elek­tro­nik be­hält sich das Ei­gen­tum an den von Wei­landt Elek­tro­nik ge­lie­fer­ten Ge­gen­stän­den (Vor­be­halts­wa­re) vor, bis sämt­li­che For­de­run­gen aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung mit dem Kun­den be­frie­digt sind. Eine Über­eig­nung der Vor­be­halts­wa­re auf Drit­te ist nur er­laubt, so­fern sie im Rah­men des ord­nungs­ge­mä­ßen Ge­schäfts­ver­kehrs des Kun­den er­folgt und die­ser sich das Ei­gen­tum an der Vor­be­halts­wa­re bis zur Be­zah­lung al­ler sei­ner For­de­run­gen aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung mit dem Drit­ten vor­be­hält. Der Kun­de hat die Vor­be­halts­wa­re pfleg­lich zu be­han­deln. Wei­landt Elek­tro­nik ist un­ver­züg­lich zu un­ter­rich­ten, falls die Vor­be­halts­wa­re ge­pfän­det oder be­schä­digt wird oder ab­han­den kommt, so­wie im Fal­le ei­ner Ver­le­gung der Ge­schäfts­räu­me des Kun­den. Ver­letzt der Kun­de die­se Pflich­ten, so kann Wei­landt Elek­tro­nik den Rück­tritt vom Ver­trag er­klä­ren. Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zugs des Kun­den ist Wei­landt Elek­tro­nik fer­ner be­rech­tigt, die Vor­be­halts­wa­re zu­rück­zu­neh­men, zu Ver­wer­ten und den aus der Ver­wer­tung er­ziel­ten Er­lös auf be­ste­hen­de An­sprü­che an­zu­rech­nen; glei­ches gilt bei ei­ner erst nach Ver­trags­schluss er­kenn­bar ge­wor­de­nen Ver­schlech­te­rung der Ver­mö­gens­la­ge des Kun­den, die eine Ge­fähr­dung der Ge­gen­leis­tung des Kun­den zur Fol­ge hat.
  6. Der Kun­de tritt hier­mit sei­ne For­de­run­gen aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung mit al­len Ne­ben­rech­ten bis zu der Höhe der Wei­landt Elek­tro­nik zu­ste­hen­den For­de­run­gen ge­gen den Kun­den an Wei­landt Elek­tro­nik ab. Wei­landt Elek­tro­nik nimmt die Ab­tre­tung hier­mit an. Bis auf Wi­der­ruf ist der Kun­de zum Ein­zug der ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen im ei­ge­nen Na­men be­rech­tigt; der Wi­der­ruf ist nur zu­läs­sig, wenn der Kun­de mit der Zah­lung in Ver­zug ist.

§ 6  Rück­ga­be­recht

Ge­mäß EU Richt­li­ni­en steht Ver­brau­chern ein Rück­ga­be­recht von min. 14 Ta­gen zu. Wei­landt Elek­tro­nik weist aus­drück­lich dar­auf­hin, dass die­se Re­geln nur zum Schutz von Ver­brau­chern im Sin­ne der je­wei­li­gen Ge­set­zes­tex­te gel­ten. Die von Wei­landt Elek­tro­nik ver­trie­be­nen Ar­ti­kel sind In­ves­ti­ti­ons­gü­ter und wer­den aus­schließ­lich an ge­werb­li­che Ab­neh­mer (Un­ter­neh­men) ver­kauft. Des­halb sind alle un­se­re Lie­fe­run­gen ge­ne­rell vom Rück­ga­be­recht aus­ge­schlos­sen. Wur­de dem Kun­den, in Ab­än­de­rung un­se­rer all­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen, schrift­lich ein Rück­ga­be­recht ge­ge­ben, so muss die Ware spä­tes­tens 8 Tage nach Er­halt in ein­wand­frei­er Ori­gi­nal­ver­pa­ckung mit Lie­fer­schein- und Rech­nungs­ko­pie, un­be­schä­digt und voll­stän­dig zu­rück­ge­sandt wer­den. Wei­landt Elek­tro­nik ver­rech­net für die Rück­nah­me und Prü­fung der Ware min. € 50.- zzgl. all­fäl­li­ge Kos­ten für Er­satz be­schä­dig­ter Ver­pa­ckung und/oder be­schä­dig­ter/un­voll­stän­di­ger Ware. Zu­dem be­hält sich Wei­landt Elek­tro­nik bei miss­bräuch­li­chen Re­tou­ren vor, die Ware un­be­ar­bei­tet auf Kos­ten des Emp­fän­gers zu­rück­zu­sen­den. Das Rück­ga­be­recht be­steht nie­mals bei ent­sie­gel­ten Da­ten­trä­gern oder bei Lie­fe­rung von Wa­ren, die nach Kun­den­spe­zi­fi­ka­tio­nen an­ge­fer­tigt wur­den (z.B. Dienst­leis­tun­gen, Auf­trags­pro­gram­mie­rung, Son­der­be­stel­lun­gen. Eti­ket­ten oder Soft­ware).

§ 7  Un­ter­su­chungs- und Rü­ge­pflich­ten bei Kauf

  1. Der Kun­de hat die Ware un­ver­züg­lich nach Ein­gang zu un­ter­su­chen und et­wai­ge äu­ßer­lich er­kenn­ba­re Trans­port­schä­den, Trans­port­män­gel oder Fal­schlie­fe­run­gen auf den Fracht­pa­pie­ren zu ver­mer­ken. Sämt­li­che ge­lie­fer­te Ware ist auf Voll­stän­dig­keit, auch hin­sicht­lich ein­zel­ner Kom­po­nen­ten der Ware zu un­ter­su­chen. Bei Über­ga­be er­kenn­ba­re quan­ti­ta­ti­ve Ab­wei­chun­gen oder Män­gel sind spä­tes­tens in­ner­halb von drei Ta­gen nach Ein­gang der Ware bei der Wei­landt Elek­tro­nik schrift­lich zu rü­gen. Der be­män­gel­te Ge­gen­stand ist un­ver­än­dert und ge­si­chert auf­zu­be­wah­ren. Wei­te­re An­wei­sun­gen sind bei der Wei­landt Elek­tro­nik ein­zu­ho­len. Wird die Ware zu­rück­ge­sandt, ist sie für den Trans­port ge­eig­net zu ver­pa­cken.
  2. Ist die ge­lie­fer­te Ware man­gel­haft, ist Wei­landt Elek­tro­nik zur Nach­er­fül­lung ver­pflich­tet. Han­delt es sich um neu her­ge­stell­te Wa­ren, ist dem Kun­den das Recht vor­be­hal­ten, bei Fehl­schla­gen der Nach­er­fül­lung zu min­dern oder nach sei­ner Wahl vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten. Der Kun­de hat Wei­landt Elek­tro­nik für die Nach­er­fül­lung an­ge­mes­se­ne Zeit und Ge­le­gen­heit zu ge­ben. Der Kun­de kann die Lie­fe­rung ei­ner man­gel­frei­en Sa­che erst ver­lan­gen, wenn zwei Nach­bes­se­rungs­ver­su­che an dem de­fek­ten Ge­rät ge­schei­tert sind. Im Üb­ri­gen kann Wei­landt Elek­tro­nik die vom Kun­den ge­wähl­te Art der Nach­er­fül­lung ver­wei­gern, wenn sie nur mit un­ver­hält­nis­mä­ßi­gen Kos­ten mög­lich ist.

§ 8  Ge­währ­leis­tung

  1. All­ge­mei­nes
    1. Ist der Kauf für bei­de Sei­ten ein Han­dels­ge­schäft, so set­zen die Män­gel­an­sprü­che des Kun­den vor­aus, dass die­ser sei­nen nach §§ 377 ff. HGB ge­schul­de­ten Un­ter­su­chungs- und Rü­ge­pflich­ten ord­nungs­ge­mäß nach­ge­kom­men ist. Ge­rin­ge Ab­wei­chun­gen von An­ge­bots­be­schrei­bun­gen oder Auf­trags­be­stä­ti­gun­gen gel­ten, ins­be­son­de­re im Fal­le von Än­de­run­gen die auf tech­ni­schem Fort­schritt be­ru­hen, als ge­neh­migt.
    2. Wei­landt Elek­tro­nik gibt auf Ge­rä­te, Er­satz­tei­le und Zu­be­hör die Ge­währ­leis­tung der je­wei­li­gen Her­stel­ler. Auf­ge­brauch­te Er­satz­tei­le und aus­ge­führ­te Ar­bei­ten ge­wäh­ren wir 3 Mo­na­te, für Lie­fe­run­gen von auf­be­rei­te­ten Ge­braucht­ge­rä­ten inkl. Zu­be­hör 6 Mo­na­te. In je­dem Ge­währ­leis­tungs­fall ist eine Rech­nungs­ko­pie bei­zu­le­gen. Von der Ge­währ­leis­tung aus­ge­schlos­sen sind Schä­den durch Ab­nut­zung und hö­he­rer Ge­walt, Miss­ach­tung von Be­triebs­vor­schrif­ten so­wie Ein­grif­fe des Kun­den oder Drit­ter an der Ware. Wir über­neh­men kei­ne Haf­tung für feh­ler­haf­te An­ga­ben in Pro­dukt­be­schrei­bun­gen oder Be­triebs­an­lei­tun­gen we­gen man­gel­haf­ter Be­ra­tung und de­ren Fol­gen. Bei Nicht­er­fül­lung der Zah­lungs­be­din­gun­gen er­lischt un­se­re Ge­währ­leis­tungs­ver­pflich­tung.
    3. Bei Dienst­leis­tun­gen (z.B. Auf­trags­pro­gram­mie­rung) ge­währ­leis­tet Wei­landt Elek­tro­nik aus­schließ­lich den schrift­lich for­mu­lier­ten Funk­ti­ons­um­fang.
    4. Ist Wei­landt Elek­tro­nik zur Man­gel­be­sei­ti­gung nicht be­reit oder nicht in der Lage, ins­be­son­de­re ver­zö­gert sich die­se bei an­ge­mes­se­ner Frist hin­aus aus Grün­den, die Wei­landt Elek­tro­nik zu ver­tre­ten hat oder schlägt in sons­ti­ger Wei­se fehl, so ist der Kun­de nach sei­ner Wahl be­rech­tigt, vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten oder eine ent­spre­chen­de Min­de­rung des Kauf­prei­ses zu ver­lan­gen. So­weit sich nach­ste­hend nichts an­de­res er­gibt, sind wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che des Kun­den – gleich aus wel­chen Rechts­grün­den – aus­ge­schlos­sen. Wei­landt Elek­tro­nik haf­tet des­halb nicht für Schä­den, die nicht im Lie­fer­ge­gen­stand selbst ent­stan­den sind; ins­be­son­de­re haf­tet der Wei­landt Elek­tro­nik nicht für ent­gan­ge­nen Ge­winn oder sons­ti­ge Ver­mö­gens­schä­den des Käu­fers. Vor­ste­hen­de Haf­tungs­frei­zei­ch­nung gilt nicht, so­weit die Scha­den­sur­sa­che auf Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit be­ruht. Sie gilt fer­ner dann nicht, wenn der Be­stel­ler we­gen Feh­lens ei­ner zu­ge­si­cher­ten Ei­gen­schaft Scha­den­er­satz­an­sprü­che we­gen Nicht­er­fül­lung gem. §§ 463, 480 Abs. 2 BGB gel­tend macht.
  2. Hard­ware
    1. Wir ge­währ­leis­ten, dass die Hard­ware die zu­ge­si­cher­ten Ei­gen­schaf­ten be­sit­zen und nicht mit Män­geln be­haf­tet ist, die den Wert oder die Taug­lich­keit zu den ge­wöhn­li­chen oder nach dem Ver­trag vor­aus­ge­setz­ten Ge­brauch auf­he­ben oder min­dern; eine un­er­heb­li­che Min­de­rung des Wer­tes oder der Taug­lich­keit bleibt au­ßer Be­tracht.
    2. In­halt­lich ent­spre­chen un­se­re Ge­währ­leis­tungs­pflich­ten den­je­ni­gen Ge­währ­leis­tungs­pflich­ten, wel­che der Her­stel­ler für den ent­spre­chen­den Ge­gen­stand ab­gibt.
    3. Wäh­rend der Ge­währ­leis­tungs­frist auf­tre­ten­de Män­gel hat der Kun­de uns un­ver­züg­lich in al­len ihm er­kenn­ba­ren Ein­zel­hei­ten zu mel­den und hier­bei, im Rah­men des Zu­mut­ba­ren, un­se­re Hin­wei­se zur Pro­blem­ana­ly­se und Feh­ler­be­stim­mung zu be­ach­ten.
    4. Wir kön­nen im Rah­men un­se­rer Ge­währ­leis­tung feh­ler­haf­te Ge­rä­te, Ele­men­te, Zu­satz­ein­rich­tun­gen oder Tei­le re­pa­rie­ren oder aus­tau­schen. Der Kun­de hat in die­ser Zeit kei­nen An­spruch auf kos­ten­lo­se Er­satz­ge­rä­te.
  3. Eti­ket­ten
    1. Bei Eti­ket­ten wird nur eine Ge­währ­leis­tung auf das ver­wen­de­te Ma­te­ri­al ge­ge­ben. Die Re­kla­ma­ti­ons­frist be­trägt hier 3 Mo­na­te ab Lie­fer­ter­min.
  4. Stan­dard­soft­ware
    1. Die Ver­trags­par­tei­en stim­men über­ein, dass es nach dem Stand der Tech­nik nicht mög­lich ist, Pro­gram­me so zu ent­wi­ckeln, dass sie für alle An­wen­dungs­be­din­gun­gen feh­ler­frei sind. Wir hal­ten für jede von uns an­ge­bo­te­ne Stan­dard­soft­ware eine auf dem je­weils neu­es­ten Stand ge­hal­te­ne Leis­tungs­be­schrei­bung ver­füg­bar, die den be­stim­mungs­ge­mäß Ge­brauch und die Ein­satz­be­din­gun­gen des Pro­gramms an­gibt.
    2. Im Stö­rungs­fall ob­liegt dem Kun­den die Er­stel­lung der Feh­ler­un­ter­la­gen ge­mäß dies­be­züg­li­cher An­ga­ben in der An­wen­dungs­do­ku­men­ta­ti­on. Nach Ein­gang der Feh­ler­un­ter­la­gen lei­ten wir sie an den Vor­lie­fe­ran­ten wei­ter und leis­ten in­halt­lich in dem Um­fang Ge­währ, den der Vor­lie­fe­rant ge­ne­rell ein­räumt.
  5. In­di­vi­du­el­le Soft­ware
    1. Die Ver­trags­par­tei­en stim­men über­ein, dass es nach dem Stand der Tech­nik nicht mög­lich ist, Pro­gram­me so zu ent­wi­ckeln, dass sie für alle An­wen­dungs­be­din­gun­gen feh­ler­frei sind. Nach Aus­lie­fe­rung tes­tet der Kun­de die aus­ge­lie­fer­te Soft­ware und de­ren Do­ku­men­ta­ti­on aus­gie­big. All­fäl­li­ge Män­gel müs­sen Wei­landt Elek­tro­nik in­ner­halb von 3 Wo­chen nach Aus­lie­fe­rung ge­mel­det wer­den und wer­den von Wei­landt Elek­tro­nik so schnell wie mög­lich be­ho­ben. Die Soft­ware gilt als ab­ge­nom­men wenn wäh­rend die­ser Frist kei­ne Män­gel ge­mel­det wer­den, die die vor­ge­se­he­ne Ver­wen­dung der Soft­ware un­zu­mut­bar ein­schrän­ken.
    2. Im Stö­rungs­fall ob­liegt dem Kun­den die Er­stel­lung der Feh­ler­un­ter­la­gen
  6. Re­pa­ra­tu­ren
    1. Die Ge­währ­leis­tungs­frist auf die aus­ge­führ­ten Ar­bei­ten und ein­ge­setz­ten Er­satz­tei­le be­trägt 3 Mo­na­te. Aus­ge­nom­men hier­von sind Ver­schleiß­tei­le.

§ 9  Rechts­wirk­sam­keit die­ser Ge­schäfts­be­din­gun­gen

So­fern Tei­le oder ein­zel­ne For­mu­lie­run­gen die­ses Tex­tes der gel­ten­den Rechts­la­ge nicht, nicht mehr oder nicht voll­stän­dig ent­spre­chen soll­ten, blei­ben die üb­ri­gen Tei­le des Do­ku­men­tes in ih­rem In­halt und ih­rer Gül­tig­keit da­von un­be­rührt.

§ 10  Mon­ta­ge- und Re­pa­ra­tur­leis­tun­gen vor Ort

  1. Die Mon­ta­ge bzw. Re­pa­ra­tur wird nach Zeit­auf­wand ab­ge­rech­net, falls nicht aus­drück­lich ein Pau­schal­preis ver­ein­bart ist. Als Ar­beits­zeit wird auch War­te­zeit be­rech­net.
  2. Der Kun­de hat die Ar­beits­zeit und die Ar­beits­leis­tung dem Ser­vice­tech­ni­ker von Wei­landt Elek­tro­nik auf dem ihm vor­ge­leg­ten Ser­vice­be­richt zu be­schei­ni­gen.
  3. Der Kun­de hat den Ser­vice­tech­ni­ker von Wei­landt Elek­tro­nik bei der Durch­füh­rung der Mon­ta­ge bzw. Re­pa­ra­tur auf sei­ne Kos­ten zu un­ter­stüt­zen. Be­reit­stel­lung der not­wen­di­gen ge­eig­ne­ten Hilfs­kräf­te (Schlos­ser und sons­ti­ge Fach­kräf­te, Hand­lan­ger) in der für die Mon­ta­ge bzw. Re­pa­ra­tur er­for­der­li­chen Zahl und für die er­for­der­li­che Zeit; die Hilfs­kräf­te ha­ben die Wei­sun­gen des Ser­vice­tech­ni­kers zu be­fol­gen. Wei­landt Elek­tro­nik über­nimmt für die Hilfs­kräf­te kei­ne Haf­tung. Be­reit­stel­lung von Hei­zung, Be­leuch­tung, Strom, Druck­luft, Wasch­ge­le­gen­heit, sa­ni­tä­re Ein­rich­tun­gen und Ers­te Hil­fe für den Ser­vice­tech­ni­ker.Die tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung des Kun­den muss ge­währ­leis­ten, dass die Mon­ta­ge bzw. Re­pa­ra­tur un­ver­züg­lich nach An­kunft des Ser­vice­tech­ni­kers be­gon­nen und ohne Ver­zö­ge­rung bis zur Ab­nah­me durch den Kun­den durch­ge­führt wer­den kann.
  4. Der Kun­de hat die zum Schutz von Per­so­nen (ins­be­son­de­re der ei­ge­nen Mit­ar­bei­ter) und Sa­chen am Ein­satz­ort not­wen­di­gen spe­zi­el­len Maß­nah­men zu tref­fen. Er hat auch Wei­landt Elek­tro­nik über be­ste­hen­de spe­zi­el­le Si­cher­heits­vor­schrif­ten zu un­ter­rich­ten, so­weit die­se für den Ser­vice­tech­ni­ker von Be­deu­tung sind. Der Kun­de be­nach­rich­tigt Wei­landt Elek­tro­nik von Ver­stö­ßen des Ser­vice­tech­ni­kers ge­gen sol­che Si­cher­heits­vor­schrif­ten.

§ 11  Da­ten­schutz

  1. Der Kun­de und Wei­landt Elek­tro­nik sind ver­pflich­tet, die ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen über den Da­ten­schutz in Aus­füh­rung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses zu be­ach­ten und die Ein­hal­tung die­ser Be­stim­mun­gen ih­ren Mit­ar­bei­tern auf­zu­er­le­gen. Die Ver­trags­part­ner ver­pflich­ten sich ge­gen­sei­tig, auf Ver­lan­gen die Ein­hal­tung die­ser Ver­pflich­tung in der nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen er­for­der­li­chen Form nach­zu­wei­sen.
  2. Wei­landt Elek­tro­nik er­hebt, ver­ar­bei­tet und nutzt per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten (Be­stands­da­ten) so­wie Nut­zungs- und Ab­rech­nungs­da­ten des Kun­den im au­to­ma­ti­sier­ten Ver­fah­ren, so­weit sie für die Be­grün­dung, in­halt­li­che Aus­ge­stal­tung oder Än­de­rung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses er­for­der­lich sind, ge­mäß §§ 5 Abs. 1, 6 Abs. 1 TDDSG, 18 Abs. 1, 19 Abs. 1 MDStV.

§ 12  Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand

  1. Auf die­sen Ver­trag fin­det deut­sches Recht An­wen­dung.
  2. Er­fül­lungs­ort ist Es­sen.
  3. Als Ge­richts­stand wird, so­weit der Ver­trags­part­ner Voll­kauf­mann ist und nicht ge­setz­lich ein an­de­rer aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand vor­ge­schrie­ben ist, Es­sen ver­ein­bart.
  4. Soll­te eine Be­stim­mung des Ver­tra­ges oder die­ser Be­din­gun­gen ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein oder wer­den, so wird die Gül­tig­keit des Ver­tra­ges und der vor­ste­hen­den Be­din­gun­gen im Üb­ri­gen nicht be­rührt. Die un­wirk­sa­me Be­stim­mung oder Be­din­gung wird durch eine sol­che wirk­sam er­setzt, die der un­wirk­sa­men in­halt­lich am nächs­ten kommt.